Das Urteil

     

...die Beatles, Hazy Osterwald oder Eric Burdon in Gestalt eines einzigen Mannes: wortgewaltig, humorig und fesselnd gelang es Arno Hermer spielerisch und mit virtuoser Musikalität die Zuschauer in eine andere Zeit in eine andere Situation zu entführen. Ein absolut gelungener Abend...

(Westerwälder Zeitung über »Herr Her geht baden«)

Arno Hermer hat ein tiefgründiges Programm zusammengestellt, das sowohl nachdenklich macht, als auch wohltuend albern ist und die Möglichkeit bietet, über ›das Deutsche‹ – was immer jeder einzelne schlussendlich auch darunter verstehen mag – herzhaft zu lachen. 

(Wiesbadener Wochenblatt zu
»Was ist deutsch?«)


Arno Hermer ist selbst keine Kopie seines Vorgängers. Es sind zwar Ähnlichkeiten zu sehen ... Aber der Wiesbadener hat eine feinere Körpersprache, seine Bewegungen sind runder. Das Sprechen ist ebenfalls nicht auf Valentin reduziert. Bei allen Eigenheiten, die Hermer in dieser Hommage mit den Vorlagen vermischt, bleibt die Veranstaltung ganz Karl Valentin treu. Ein mürrischer schlaksiger Kerl in etwas zu kurzen Kleidern treibt zwischenmensch-liche Kommunikationsschwächen auf humoristische Spitzen. ...

(Leonberger Zeitung zu 
»Du bleibst da! Und zwar sofort!«)

Die jüngste Kritik:

Valentin in Rennerod

Von

WIESBADEN - Wie ein Affe lernt, ein Mensch zu sein: Der Wiesbadener Autor und Schauspieler Arno Hermer zeigte seine Bühnenfassung von Franz Kafkas Text „Ein Bericht für eine Akademie“ vor ausverkauftem Saal, die Geschichte des Affen Rotpeter. Auf einer Expedition gefangen genommen und in ein kistenähnliches Gefängnis gesteckt, trifft dieser eine folgenschwere Entscheidung. Der einzige Ausweg aus der drohenden Gefangenschaft im Zoo ist für ihn der Prozess der Menschwerdung.
(...) Rotpeter erzählt (...) davon, wie er seine Anpassung erreicht hat.

Arno Hermer spielt mit einer Ausdrucksstärke und einem Humor, die es dem Publikum leicht machen, diesem vielschichtigen Prozess zu folgen.

 

 

So entdeckt der Zuschauer im Laufe des Stücks immer mehr die Verzweiflung, die den Affen ergriffen hat. Er hat sein ehemaliges Verhalten schon so weit abgelegt, dass nur einmal kurz das Affen-Ich aus ihm hervorbricht. Die Aufgabe des Eigensinns und die vollständige Eingliederung in die Vorstellungen und Beschränkungen der menschlichen Welt scheinen ihm gelungen zu sein.

Arno Hermer (...) regt mit seinem humorvollen Schauspiel zum Nachdenken an.

Hingehen wärmstens empfohlen.

(Sophie Buzludag 30.10.2014 Wiesbadener Tagblatt)